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Erhalten sind einige Einrichtungen
und Ausstattungselemente: die Stuckdecken in den Repräsentationsräumen,
Kamine aus Marmor, Keramik und sogar einer aus Holz, Wandschränke,
Eichenwandtäfelungen, originale Kacheln in der Küche und das
unveränderte Badezimmer im Obergeschoss. Unlängst sind vom
gegenwärtigen Pächter im Weinkeller Wandmalereien entdeckt
worden, die Embleme der Meeresflotte darstellen. Sollte es
der Lieblingsraum des Konteradmirals gewesen sein?
Das Herrenhaus steht inmitten eines schönen ländlich angelegten
Parks, der im Osten in einen Naturwald übergeht. Im Nordosten
befand sich das Mausoleum der Familie Fischer, das jetzt in
eine Kapelle umgestaltet wurde. Im Süden der Anlage standen
die gewaltigen roten Backsteinbauten des Wirtschaftsbereichs
mit einem beachtenswerten Architekturdekor. Besonders interessant
ist die alte Schmiede und deren Staffelgiebel.
Das Herrenhaus hat die Kriegswirren fast unbeschädigt überstanden,
doch es wurde total ausgeplündert. Das Gut Lossainen gehört
der Ermländisch-Masurischen Universität in Allenstein (Olsztyn).
Seit vielen Jahren befand sich hier ein Mustergut und eine
landwirtschaftliche Versuchsanstalt.
Seit den 1990er Jahren hat Tadeusz Matyjek das Haus und den
Park gepachtet. Er hat das Haus unter großer Rücksichtnahme
auf die alte Substanz renoviert. Das Schloss ist Privatsitz.
Hier finden auch Treffen führender Politiker statt. Das Herrenhaus
und der Park in Lossainen befinden sich jetzt in einem sehr
gepflegten Zustand.
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