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Unglücklicherweise verzehrte im Jahr 1922 wieder
ein Brand das große,1920 erbaute, neubarocke Herrenhaus, das jedoch
schon bald nach ursprünlichen Plänen wieder aufgebaut wurde. Der
jetzige Bau stammt also aus den Jahren 1920-1922. Das eingeschossige
Gebäude mit zweigeschossigen Mittelrisaliten an den Längsseiten,
trägt ein hohes Mansarddach. An der Gartenseite befindet sich
ein von vier ionischen Säulen gestützter großer Balkon, ursprünglich
war hier ein Vorbau mit geschlossenen Wänden. Der etwas niedrigere
Anbau an der Südwestwand wurde dem Gesamtstil angepasst.
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Die heute verfallenen Wirtschaftsgebäude lassen
immer noch die imposante Backsteinarchitektur mit neugotischem
Dekor erkennen. Überbleibsel der einst schön komponierten Parkanlage
mit der seltenen Rundallee und großen Gartenparterre, sind noch
einige Prachtexemplare des alten Baumbestands.Nach 1945 hatte
man hier ein staatliches Gut gegründet. Nach der Auflösung verfiel
das leer stehende Haus immer mehr. 1997 kam es in Privatbesitz.
Der seit 2001 neue Eigentümer plant, hier eine Privatpension einzurichten.
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